Mit Sicherheit Balsam fürs Ohr; ob auch für die Seele, muss individuell entschieden werden. In William Fitzsimmons´ neuem Werk liegt das Gold nur scheinbar im Schatten verborgen. Es hat den Anschein, als wären seine Tracks – sehr viel konkreter als bei manch anderem Künstler ähnlicher Couleur – momentane Befindlichkeitsausdrücke. . Das Duett mit Leigh Nash, von Sixpence Non The Richer, „Let You Break“ ist einer dieser raren, etwas grenzwertig geratenen Fälle, an denen man auch am besten vernehmen kann, dass Fitzsimmons – bei allem standhaften Beharren auf seinem klassischen Songwriter-Habitus – den Blick zeitweise doch in Richtung des cleaneren Pops gewandt hat. Verkopft klingt das Album bei all diesen Erwägungen jedoch nie, eher beherzt. Die wie stets etwas verhuschte Stimme des Songwriters geleitet den Hörer mehr als wohlbehalten vom ungewohnt lebhaften "The Tide Pulls From The Moon" am Anfang der Platte bis zu deren schon gewohnterem balladesken Ende mit "What Hold".
Am 29.06.11 war William Fitzsimmons live bei TV Noir .
Trackliste:
1. The Tide Pulls From The Moon
2. Beautiful Girl
3. The Winter From Her Leaving
4. Fade And Then Return
5. Psychasthenia
6. Bird Of Winter Prey
7. Let You Break (Feat. Julia Stone)
8. Wounded Head
9. Tied To Me
10. What Hold
Fitzsimmons im Web
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